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SPD Villmar

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Zur Diskussion Windkraft in Villmar Ich habe die hier angekündigte Veranstaltung am 24.7 besucht mit dem Ziel, mehr zu dem Thema Windkraft zu erfahren. Diesem Informationsbedürfnis ist durch die anwesenden Referenten auch weitestgehend Rechnung getragen worden. Gerne hätte ich auf dem Podium auch Windkraftkritiker gesehen und gehört. Dies wurde aber, wie zu erfahren war, von diesen bereits im Vorfeld abgelehnt. Stattdessen hatte ich im Verlauf der Veranstaltung ähnliche Wahrnehmungen wie der unten zitierte Leserbriefschreiber an die NNP, der den Kern der Sache gänzlich trifft und dem ich nur zustimmen kann. Auch hilft es meiner Ansicht nach nicht zu argumentieren, dass, für so geringe Einnahmen von ca.10.000 Euro pro Jahr kein Baum in Villmar für Windkraft gefällt werden soll. Das scheint mir doch sehr in Richtung St. Floriansprinzip und an den langfristigen Bedürfnissen einer Solidargemeinschaft vorbei zu gehen. Ich hoffe sehr, dass sich die Diskussion versachlicht. Bernd Hörle Leserbrief aus der NNP vom 1.8.2014 Drohungen und Beleidigungen Zu: NNP „Windräder sind schlimmer als Verbiss-Schäden“ (Ausgabe vom 31. Juli) und die weitere Berichterstattung über das Thema Windkraft: Das Auftreten und Argumentieren der Windkraftgegner nimmt für mich immer groteskere Züge an. Persönliche Beleidigungen gegenüber Windkraftbefürwortern, Drohbriefe, das Unterstellen von verbrecherischem Verhalten und das Aufzählen von absurden Argumenten empfinde ich als unerträglich. Ich habe nichts gegen eine sachliche Auseinandersetzung, und bei der zweifellos notwendigen Energiewende gibt es noch viele Ungereimtheiten und offensichtlich auch einen großen Informationsbedarf. Deshalb aber weiterhin allein auf Kohle und Kernkraft zu setzen, halte ich den nachfolgenden Generationen gegenüber für verantwortungslos. Es ist für mich nachvollziehbar – auch wenn ich selber diese Meinung nicht vertrete –, dass Menschen Windkraftanlagen als Narben in einer scheinbar intakten Landschaft empfinden. Für die bestehenden Stromtrassen mit ihren nicht zu übersehenden Masten, für den großflächigen Abbau der Braunkohle und für neue Straßenbauprojekte scheint dies allerdings nicht zu gelten. Da wir weiterhin auf Strom nicht verzichten wollen, sind Einschränkungen unausweichlich. Wer würde wegen hässlicher Narben auf eine lebenswichtige Operation verzichten? Klar ist aber auch, dass bei jedem potenziellen Standort für Windkraftanlagen sorgfältig geprüft werden muss, ob der Eingriff in die Natur an dieser Stelle vertretbar ist. Doch Naturschutz ohne Umweltschutz ist zum Scheitern verurteilt! Gerd Zimmermann Runkel-Ennerich

von Bernd Hörle am: 04.08.2014, 14:07 Uhr


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