SPD Villmar

Bürgergespräch in Aumenau

Fraktion

Städtgen, Andreas, 2016

SPD Bürgergespräch in Aumenau gut angenommen

Im Rahmen einer bürgernahen Gemeindepolitik, haben die Gemeindevertreter der SPD-Fraktion zu einem Bürgergespräch in das Bistro des Bahnhof Aumenau eingeladen.  Neben dem Fraktionsvorsitzenden Jörg Schmidt, dem Ortsbezirksvorsitzenden Franz Streb (SPD), sowie Hartmut Meuser (SPD) aus dem Gemeindevorstand, waren die Gemeindevertreter Hans-Joachim Mill und Andreas Städtgen, als örtliche Mandatsträger vor Ort und konnten mit den anwesenden Gästen Gespräche führen.

Unter der Gesprächsleitung des Gemeindevertreters Andreas Städtgen wurde die Diskussion der Gesprächsthemen koordiniert.

In einer kurzen Rückbetrachtung der seit dem letzten Bürgergespräch vergangenen Zeit, wurde die engagierte Arbeit des Arbeitskreises Dorferneuerung Aumenau gewürdigt. Die Helferinnen und Helfer, rund um Reiner Bihrenbrodt, zeigen großes Engagement bei der Pflege des Parks der Erinnerung. Ein Schmuckstück ist entstanden, welchem mehr Leben eingehaucht werden muss. Mit dem Kultur- und Sozialzentrum geht es vorwärts, obgleich es rege Diskussionen um den langsamen Baufortschritt gibt.

Ein noch immer wichtiges Thema, ist die Schließung der Filiale der Kreissparkasse Weilburg. Zwar hat die Kreissparkasse mit der mobilen Zweigstelle eine mögliche Lösung dargestellt, aber nicht alle Bürgerinnen und Bürger sind damit glücklich.
Es gilt dieses Thema im Auge zu behalten.

Das bereits 2016 durch Wolfgang Zanner angesprochene Projekt,- „Wetterschutz an der Trauerhalle am Friedhof Aumenau“, soll aktiv angesprochen werden. Es wird angeregt, hier Möglichkeiten zu prüfen, wie ein gewisser Wetterschutz der Trauergemeinde realisiert werden kann.

Das Thema „ Schutz des Grundwassers und die Unterlassung von Gülleeinträgen in den Wasserschutzzonen“ wurde sehr emotional diskutiert. Es besteht Konsens, dass alles getan werden muss, um die Wasserqualität auf höchstem Niveau zu erhalten, bzw. wieder herzustellen. Dem möglichen Eintrag von Nitrat und Fäkalkeimen gilt es entgegenzuwirken. Der Bürgermeister muss alle Betroffenen an einen Tisch holen und eine Lösung des Verstandes herbeiführen, denn Gülle gehört nicht ins Trinkwasser, so nicht nur die Meinung von Karl Lehnhardt, der sich dieser Thematik bereits seit 2004 angenommen hat.

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung  ist allen Anwesenden ein wichtiger Besprechungspunkt. Zum einen geht es um die vernünftige Gestaltung von Fahrbahnmarkierungen, hier speziell im Bereich des Bahnübergangs in Aumenau.
Dort ist die Fahrbahnmarkierung nicht mehr erkennbar und die Ausschilderung des Radweges außerhalb des Sichtfeldes der Radler vorgenommen. Es werden des Öfteren gefährliche Situationen beobachtet, die es abzustellen gilt.
 

Auch in den Bereich Sicherheit gehören die Anregungen zu Geschwindigkeitskontrollen. Die Bürger hegen den Wunsch, die Kontrollen auszudehnen. Insbesondere sollte bereits am Morgen, zwischen 5 und 8 Uhr, zum Schulbeginn, die Verkehrsüberwachung stattfinden. Gerade zu dieser Zeit ist das Gefährdungspotential am höchsten.

In manschen Straßen wird wohl geparkt, wie es gerade gefällt.  Der Überwachung des ruhenden Verkehrs sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Der Wanderweg S2 ist im Moment durch umgefallene Bäume versperrt. Hier soll zeitnah für wieder freien Durchgang gesorgt werden.

Die Anwesenden waren sich einig, dass diese Art des Bürgergesprächs der SPD einen festen Platz bekommen soll.