SPD Villmar

Ortsbegehung Weyer

Kommunalpolitik

Ortsbegehung Weyer 2018
Die SPD im Gespräch mit Vertretern der Feuerwehr Weyer

Ortsbegehung in Weyer

Die diesjährige Ortsbegehung des SPD Ortsbezirks Weyer mit seinen Gemeindevertretern, diente wie immer einer Bestandsaufnahme um den Istzustand des Ortsteils festzustellen. Dazu gehört es auch, auf notwendige Zukunftsinvestitionen hinzuweisen.

Zu Beginn der Begehung trafen sich die Teilnehmer mit dem Vorstand der Weyerer Feuerwehr um sich über den Zustand des Feuerwehrgerätehauses und dessen Umfelds zu erkundigen. Hierbei zeigte sich, dass das Gerätehaus mit vielen Mängeln behaftet ist. Dies zeigt auch eine mit großem Aufwand betriebene Sanierung nach einem Schimmelpilzbefall. Ob sie dauerhaft von Erfolg gekrönt sein wird, darf bezweifelt werden, da einige Räume über keine Lüftung verfügen. Weiter fehlen ausreichend Umkleideräume sowie Räumlichkeiten um die umfangreichen Ausrüstungsgegenstände fachgerecht zu lagern. Ein Umfeld also, das eine gedeihliche Arbeit der Feuerwehrkameraden mit ihren Jugendabteilungen fast unmöglich macht. Auch die Garagen mit ihren baulichen Mängeln und zu kleinen Ausfahrten sowie deren problematischen Anbindungen zu den Straßen lassen gefahrlose Feuerwehreinsätze nicht zu. Hier ist aus Sicht der SPD Abhilfe zu schaffen.

Der weitere Weg führte an der Volkshalle vorbei zum Heimatmuseum. Hier war, von der SPD angeregt, der Hochwasserschutz zu verbessern. Doch leider ist bisher seitens der Gemeinde noch nichts geschehen.

Auf dem Weg zum Sportplatz konnte dessen starke Beschädigung durch die gesamte Holzabfuhr aus dem Oberbrechener Wald wieder einmal festgestellt werden. Die erst kürzlich verlegten Rasengittersteine sind nach wenigen Wochen zerbrochen. Es kann nicht sein, dass die Weyerer Infrastruktur so stark geschädigt wird und eine Gefahrenquelle am Kindergartenbereich durch rasende Holzabfuhren geduldet wird. Hier hilft nur ein Durchfahrtsverbot für Holztransporte, das auch überwacht wird.

Bei der Behebung der Hochwasserschäden, auch mehr als zwei Jahre nach dem Unwetter liegt noch vieles im Argen. Nur wenig ist zu deren Beseitigung geschehen. Hierbei liegen die zwei Brennpunkte an der Schreinerei Höpp und am Dorfeingang an der Hohlstraße noch ungelöst vor. Dies wurde bei einer Begehung des Bauausschusses mit einer Hochwasserexpertin am 12.05.18 festgestellt. Von ihr wurden die bisher getroffenen Maßnahmen zum Teil als nicht zielführend bezeichnet, dem ist nichts hinzuzufügen. Vom neuen Bürgermeister erwarten wir einen Neuansatz bei der Problemlösung.

Auf dem Friedhof wurde die uralte und nicht mehr funktionierende Wasserstelle, deren Erneuerung schon vor mehr als 10 Jahren von der SPD gefordert wurde, wieder thematisiert. Dieser Schandfleck muss endgültig beseitigt werden und eine ordentliche Wasserstelle ist herzustellen. Weiter wurde an der Trauerhalle, die von der SPD vor 25 Jahren mit gebaut und renoviert wurde, eine großflächige Undichtigkeit am Dach festgestellt, die schon zu einer Absenkung der Zwischendecke geführt hat. Hier muss sofort gehandelt werden um weitere Schäden zu verhindern. In der Ortsmitte angekommen, klärte der Gemeindevertreter Peter Frickhöfer über die geplanten Kanalerneuerungsmaßnahmen in der Laubus- und Brühlstraße auf, die nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Villmar, begonnen werden sollen. Weiter steht auch eine Lösung der Anbindung der Laubusstraße zur Hohlstraße noch an.

Fazit aus der Begehung ist, dass die angesprochenen Punkte zur Erledigung kommen müssen, sie sind plausibel und für jeden nachvollziehbar.