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SPD Villmar

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12.05.2022 in Ortsverein

Frühlingsfest 2022

 

Endlich Frühlingsfest der Villmarer SPD!

Zwei Jahre mussten die Villmarer SPD Mitglieder und deren Freunde coronabedingt auf ein gemütliches Zusammensein verzichten. Nun konnten sie an Muttertag – outdoor – bei Kaffee und Kuchen und leckeren Würstchen sich in lockerer Runde zusammenfinden. Die Leicht-
athletikfreunde Villmar stellten ihr Vereinsheim zur Verfügung und so freuten sich die “Großen“ auf der schattigen Veranda, während sich die “Kleinen“ an den diversen Spielmöglichkeiten vergnügten. Alicia Bokler, die Vorsitzende des SPD Ortsvereins begrüßte auch den Landtagsabgeordneten Tobias Eckert, den 1. Kreisbeigeordneten Jörg Sauer und den ehemaligen Bürgermeister Arnold-Richard Lenz. Sie nutzte gerne diese Gelegenheit um auch den “Neuen“ in der Villmarer Gemeindevertretung Angelika Guidry, Felix Dasch und Sascha Hoffarth für ihr Engagement im Villmarer Parlament zu danken. Die Erste Beigeordnete Frau Cornelia Peter-Beeck wurde für ihre
langjährige Tätigkeit im Gemeindevorstand gelobt und erhielt als Zeichen ihrer Wertschätzung einen Blumenstrauß.

                    

 

04.05.2022 in Lokalpolitik

Förderbescheid Sirenen

 

Tobias Eckert (SPD) freut sich über Fördermittel für Villmar aus dem Sonderförderprogramm Sirenen des Bundes

Lob für Bundesinnenministerin Nancy Faeser und das zur Bundesprogramm zu Verbesserung der Warninfrastruktur der Ampel-Regierung.

LIMBURG-WEILBURG. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert freut sich darüber, dass Kommunen aus dem Kreis Limburg-Weilburg Mittel aus Sonderförderprogramm Sirenen des Bundes beantragt haben und gefördert werden. So erhält aktuell die Gemeinde Villmar eine Zuwendung des Bundes in Höhe von 10.850 Euro als Anschubfinanzierung zur Verbesserung der Warninfrastruktur in den Ländern.

Eckert hatte im Innenausschuss des Hessischen Landtages Innenminister Peter Beuth (CDU) auf die Bedeutung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes hingewiesen und stärkere Anstrengungen auch des Landes Hessen gefordert. „Hessen darf seine Kommunen bei der wichtigen Aufgabe des Bevölkerungsschutzes nicht alleine lassen. Diese Notwendigkeit ergibt sich nicht nur durch die Entwicklungen in der Ukraine, sondern steht bereits seit der Unwetterkatastrophe im Ahrtal im vergangen Jahr ganz oben auf der Agenda vieler Städte und Gemeinden.“, bekräftigte Eckert.

Der SPD-Landtagsabgeordnete, der auch dem Innenausschuss im Hessischen Landtag angehört, lobte ausdrücklich die Ampel-Koalition in Berlin und die zuständige Bundesinnenministerin Nancy Faeser für das Sonderförderprogramm des Bundes für Sirenen. Wie am Beispiel der Förderung für die Gemeinde Villmar deutlich werde, komme die Förderung des Bundes direkt im Landkreis Limburg-Weilburg an und leiste damit einen wichtigen Beitrag zum Zivil- und Bevölkerungsschutz vor Ort. „Wenn der Bund das hinbekommt, sollte das der schwarz-grünen hessischen Landesregierung auch als positives Beispiel dienen, wie konkrete Unterstützung durch intelligent aufgesetzte Programme erfolgreich funktionieren kann“, sagte Eckert.

 

16.04.2022 in Allgemein

Ostergruß

 

 

26.03.2022 in Kommunalpolitik

Waldbesichtigung 2022

 

Waldbesichtigung der Gemeindevertretung

  

Bei bestem Frühlingswetter waren unsere Gemeindevertreter und Beigeordnete zur Waldbesichtigung im Villmarer Hochwald unterwegs. Die sehr informative Veranstaltung wurde geführt vom Weilmünsterer Forstamtsleiter sowie dem Villmarer Forstwirtschaftsmeister. Sie stellten sich unseren Fragen und erörterten Probleme und Lösungen hinsichtlich Klimawandel, Wildschäden und Borkenkäfer. Anhand der Begehung von Aufforstungsflächen und einer Baumfäll-Vorführung brachten die Waldarbeiter uns ihre teils gefährliche Arbeit zur Waldbewirtschaftung näher. Insgesamt war die Veranstaltung hochinteressant und zeigte uns, wie wichtig der Wald und seine Funktionen für uns als Gemeinde und Gesellschaft sind.
Wir wünschen ein schönes Wochenende!                  Text: Felix Dasch, Fotos: Andreas Städtgen

 

13.03.2022 in Allgemein

Krieg in der Ukraine

 

Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Ukraine-Krieg und zur Kriegsflüchtlingsarbeit

Seit nunmehr über 2 Wochen herrscht Krieg, mitten in Europa. Damit einher geht ein brachiales, sicherheits- und energiepolitisches Wachrütteln der deutschen wie auch europäischen Gesellschaft. Längst überwunden geglaubte Denkmuster aus vorherigen Jahrhunderten, die sich nach Clausewitz unter dem Ausspruch „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ zusammengefasst werden können, sind auf erschreckende Art und Weise wieder zurückgekehrt und bedeuten erneut Leid und Tod für Millionen Menschen. Flucht und Vertreibung sind wieder da, man hat wohl nichts aus dem 2. Weltkrieg und den Balkankriegen gelernt. Wir verurteilen jedwede Form von Kriegen, insbesondere aber Angriffskriege, und hoffen weiterhin auf eine diplomatische Lösung, denn wir teilen die Einschätzung des ehemaligen Altkanzlers Helmut Schmidt: „Besser 100 Stunden (umsonst) verhandeln als 1 Minute schießen.“.

Die SPD-Fraktion hat sich bei einer ihrer Fraktionssitzungen intensiv mit diesem tagespolitisch leider sehr akuten Thema beschäftigt. Für Ernüchterung hatten vor allem Erfahrungen der letzten Flüchtlingskrise 2015 gesorgt. Ein chaotisches Agieren im Kompetenz-Wirrwarr der verschiedenen staatlichen Stellen und Ebenen konnte primär durch einen Kraftakt der ehrenamtlich tätigen abgemildert werden. Es hat sich gezeigt, dass nur durch gute und effiziente Vernetzung sowie pragmatisches Handeln solche Herausforderungen zu stemmen sind. Im Hinblick auf die Ukraine-Krise stehen wir hier erst am Anfang einer schrecklichen Entwicklung, die auch an Villmar nicht vorbeigehen wird. Gleichzeitig sehen wir ein Ausmaß an Hilfsbereitschaft und Solidarität, das uns optimistisch stimmt. Worauf es ankommt, ist nun die staatlichen Stellen mit dem Willen zum Anpacken der privaten und ehrenamtlichen Initiativen zu verzahnen. Auf die kommenden Herausforderungen eines angemessenen und menschlichen Umgangs mit den unserer Kommune zugeteilten Kriegsflüchtlingen sollte man reagieren mit:

  1. Der Benennung einer Person in der Gemeindeverwaltung als Erstanlaufstelle und zur Koordinierung aller Hilfsangebote, der Unterbringung, der Zusammenarbeit bestehender Strukturen mit Vereinen und Fürsorge für Geflüchtete. Wir sehen eine solche koordinierende Funktion als dringend notwendig an, um geordnete Maßnahmen als Kommune ergreifen zu können.
  2. Bedarfsermittlung und -kommunikation zu Material wie Kleidung und Einrichtung.
  3. Übersetzungsangebote (Ukrainisch und Russisch - Deutsch)
  4. Schaffung von Möglichkeiten für Deutschunterricht sowie der Aufarbeitung von erlebten Traumata.
  5. Schaffung von Transport- und Lagermöglichkeiten für benötigtes Material.
  6. Aktive Suche nach Wohnraum und Unterbringungsmöglichkeiten, indem Wohnungseigentümer aktiv abgefragt werden. Die aktuell begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten sehen wir als die dringendste Herausforderung an, die angegangen werden muss.
  7. Verstärkte Nutzung digitaler Medien zur Kanalisierung der Hilfsbereitschaft, forcierte Nutzung der Gemeinde-Website.
  8. Konzeptentwicklung zur Unterbringung und Inklusion in Kindergärten und Schulen.

Mittelfristig sollte auch überlegt werden, wie sich die Menschen in das Villmarer Gemeindeleben integrieren lassen, bspw. durch Beschäftigung in Vereinen.

Wir unterstützen hier gerne und wollen unseren Beitrag leisten, diese enorme Herausforderung zum Wohle aller zu meistern. Gemeinsam werden wir auch dies schaffen.

Bedanken möchten wir uns bei all jenen, die bereits tätig geworden sind und einen Beitrag leisten, sei es bspw. durch Sach- oder Geldspenden, Aufnahme von Kriegsflüchtlingen oder Dienstleistungen wie Transport, Übersetzung und Seelsorge bzw. (Traumata-)Betreuung.

Für die SPD-Fraktion

Jörg Schmidt

Fraktionsvorsitzender

 

Unsere Bundestagskandidatin

                       

 

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